Das Dekanat Biedenkopf-Gladenbach

Die Evangelischen Dekanate Gladenbach und Biedenkopf haben bereits 2006 eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Zum 1. Januar 2016 sind sie auf der Grundlage des
Dekanatsneuordnungsgesetzes zum neuen Dekanat Biedenkopf-Gladenbach
zusammengelegt worden. Die Postanschrift des neuen Dekanats lautet (vorläufig bis zum Bezug des Dekanatssitzes in Steffenberg-Niedereisenhausen) Schulstraße
25, 35216 Biedenkopf.

Die Konstituierung der Dekanatssynoden mit Wahl der
Dekanin / des Dekans sowie Wahl des Dekanatssynodalvorstands einschließlich der
Dekanestellvertretung findet am 30. Januar statt.

Die Vertretung im Rechtsverkehr haben bis zur Wahl des
neuen DSVs Pfarrer Gerhard Failing als lebensältester Dekan und Joachim Lies
als dienstältester DSV-Vorsitzender inne. Die bisherigen Dekane Gerhard Failing (Biedenkopf) und Roland Jaeckle
(kommissarisch Gladenbach) führen gemäß Dekanatsneuordnungsgesetz § 18
Abs. 1 ihr Amt in ihren jeweiligen Bereichen kommissarisch fort.

Info: Das Dekanat Biedenkopf-Gladenbach

Das zum 1. Januar aus den Dekanaten Biedenkopf und Gladenbach neu gegründete Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach erstreckt sich über rund 702 Quadratkilometer. Es ist Teil der Propstei Nord-Nassau. Im Norden grenzt das Dekanat Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck, im Süden an die Evangelische Kirche im Rheinland.

In den 48 Kirchengemeinden des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach leben rund 57 000 evangelische Christen. Zum Dekanat gehören mit den im Hochsauerlandkreis gelegenen Orten Bromskirchen und dem nordrhein-westfälischen Hallenberg die nördlichsten Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Neben dem oberen Edertal im Landkreis Waldeck-Frankenberg mit den Kommunen Battenberg, Allendorf und Hatzfeld zählen auch die Hinterland-Gemeinden Biedenkopf, Breidenbach, Dautphetal, Gladenbach, Steffenberg, Angelburg, Bad Endbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie die Kommune Bischoffen und die Eschenburger Ortsteile Simmersbach und Roth zum Dekanatsgebiet. Letztere liegen ebenso wie die „Südgemeinden“ Lahnau-Waldgirmes, Wetzlar-Naunheim und -Hermannstein im Lahn-Dill-Kreis.

Eine Übersichtskarte finden Sie unter dem Menüpunkt "Kirchengemeinden".

Die Dekanate haben durch die "Dekanatsstrukturreform" in den vergangen
Jahren mehr Verantwortung erhalten, damit sie die Kirche in der Region
stärken. Das Dekanat bildet als so genannte "mittlere Ebene" das Bindeglied zwischen den Kirchengemeinden und der Landeskirche: Die Kirchenvorstände der einzelnen Gemeinden wählen die Vertretung ihrer Gemeinden in die Dekanatssynoden. Das sind die Parlamente auf der mittleren - der regionalen - Ebene. Ihre Mitglieder wählen beispielsweise den Dekan oder die Dekanin, bilden Ausschüsse und informieren über die Arbeit im Dekanat.